Cannabidiol (CBD)

In den vergangenen Jahren rückte Cannabidiol als ein vielversprechender Bestandteil der Hanfpflanze vermehrt in den Fokus von Wissenschaft und Forschung.

 

Was ist CBD?

Cannabidiol, kurz CBD, ist ein Cannabinoid und damit einer der zahlreichen Inhaltsstoffe der Hanfpflanze. Seine vielfältigen Eigenschaften rücken CBD in den letzten Jahren immer öfter in den Fokus öffentlichen Interesses und machen es zu einem Wirkstoff mit großem Potenzial.

Endogene Cannabinoide

Endogene Cannabinoide werden vom Körper selbst produziert. Am bekanntesten ist das Anandamid, das 1992 vom amerikanischen Pharmakologen William Anthony Devane und dem tschechischen Chemiker Lumír Ondřej Hanuš im Zentralnervensystem von Wirbeltieren entdeckt wurde. Anandamid bindet so wie THC vorwiegend an den Rezeptor CB1, wo es dieses in hoher Dosierung sogar vollständig verdrängen kann. Seine Wirkung ähnelt der von THC, ist aber wesentlich schwächer und vergeht rascher.

Exogene Cannabinoide

Neben den Endocannabinoiden gibt es auch exogene Cannabinoide, die der menschliche Körper nicht selbst produzieren kann und die in Pflanzen, insbesondere der Hanfpflanze, vorkommen. Zu den bekanntesten exogenen Cannabinoiden zählen das psychoaktive THC und das nicht psychoaktive CBD.

THC vs. CBD

Das Tetrahydrocannabinol ist neben dem CBD das wohl bekannteste exogene Cannabinoid und ist vor allem wegen seiner psychoaktiven und berauschenden Wirkung bekannt. Das bei Hanf produzierte THC ist aufgrund der Konzentration von unter 0,3% nicht psychoaktiv.